Samstag, 04 September 2010 00:00 geschrieben von

40+ im Doppelpack

Wie schon wieder der 31.? Schlimm genug, aber noch viel schlimmer ist es, dass ich diesen Monat noch nicht an meinem Lieblingsbach war!!! Also in Windeseile meine Rute geschnappt, paar Baits in die Tasche und ab ans Bächle... wenigstens für ne Stunde. Dass man da natürlich nicht den ganzen Bach abfischen kann ist klar, aber mittlerweile hat man doch ein paar Stellen an denen fast immer ein Fisch steht. Am Wasser angekommen erstmal Entsetzen... ganze Trampelpfade am Wasser entlang und 100 m weiter oben ein alter Taliban im Volltarn der grad ne 25er am abknüppeln ist (hauptsach maßig und druff aufn Schädel. Zu allem Unglück lief er mir auch noch entgegen, soll heißen er hat wohl alle Fische auf meiner Strecke verscheucht. Als ich jedoch gesehen hatte mit welchen Ködern er fischte, hob sich meine Laune, zu viel Blech, zu wenig Style. Die ersten Stellen brachten nur ein paar Hosenscheißer bis knappe 30 cm aber das sollte sich an einem schnellfließenden Abschnitt rasch ändern. Kaum war der Köder in den Wellen versunken, da bog sich schon die Rute. Uiii endlich ne Gute die sich breit in die Strömung stellte und erstmal ein paar Meter Schnur von der Rolle zog. Entgegenlaufen war aufgrund der üppigen Ufervegetation nicht möglich und so musste ich sie gegen die Strömung hochpressen. Letztlich glitt jedoch eine 41er Bafo in die Maschen.

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Und Zack nuff uff d Kopp... verdammt schon wieder auf die Hand geschlagen...

Eigentlich wollte ich nach dem Fisch direkt zusammenpacken, aber war doch flussauf noch eine tolle Stelle. Naja ein paar Würfe kann man ja riskieren. Zu "ein paar Würfen" kam es jedoch nicht, denn direkt der erste Wurf an die unterspülte Wurzel hatte eine krumme Rute zur Folge. Wieder hatte sich eine stramme Bafo den Köder gepackt und versuchte wieder ins Wurzelwerk zu fliehen. Schnell Hand auf die Bremse und gegenhalten, die Schnur sollte doch halten (hoff ich). Sie tat es auch und nach kurzem aber knackigen Drill hüpfte ein wunderschöner, wohl genährter Tupfenträger in meine Arme.

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Wirklich ein Fisch an den man sich gerne erinnert, wunderschöne schwarze Punkte und einen goldenen Bauch. So hat eine Bachforelle auszusehen! Hätte ich ein geeignetes Aquarium und wäre dieser Fisch nicht viel lieber in Freiheit, so würde ich ihn am Liebsten den ganzen Tag in meinem Zimmer begutachten. Wollen wir hoffen, dass er nicht an den falschen Angler gerät...

In diesem Sinne: Fische sind Freunde, kein Futter

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Gelesen 2011 mal

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